La Veuve joyeuse

Wie die Operette „La Veuve joyeuse“ mit ihren Melodien Mauritius eroberte

Jacques „Cancan-Komponist“ Offenbach in Paris und Johann „Walzerkönig“ Strauss in Wien waren in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die ersten erfolgreichen Operettenkomponisten. Die Strauss’sche Zeit in Wien wird daher auch als „goldene Operettenära“ bezeichnet. Der österreichisch-ungarische Komponist Franz Léhar (1870‒1948) schaffte es jedoch mit seinen Werken und einer neuen, spätromantisch geprägten Orchesterklangsprache dort anzuknüpfen und konnte damit Anfang des 20. Jahrhunderts eine „silberne Operettenära“ einläuten. Wurde die Melodik von Strauss als „zündend“ wahrgenommen, so gab es für Lehár nun das Attribut „prickelnd“. Weiterlesen

Flying Dodo

Vom Dodo, der fliegen lernen wollte

Ein Jahr ist es bereits her, dass die „Rainbow Voices“, der mauritische Kinderchor, mit dem Musical Three Little Witches Bühnenerfahrung sammeln konnten. Bei der Chorleiterin Katrin Caine haben wir einmal nachgefragt, was seither geschah — und siehe da, eine Menge! Kind bei den Rainbow Voices möchte man sein … Weiterlesen

A Night at the Opera, Probe

Ein Pianist im Paradies ‒ „A Night at the Opera“ auf Mauritius

„Klavier spielen auf Mauritius: Wer hat Lust?“, posteten wir auf unserer Facebook-Seite im Februar. „Als Entlohnung gibt es eine überaus herzliche, spannende und vielfältige Kultur zu erleben, tropische Traumstrände zu genießen und mit leidenschaftlichen Choristen zu musizieren. Für eine Unterkunft ist ebenfalls gesorgt.“ Auf diesen Aufruf meldete sich der Münchner Mathematiker und Pianist Michael Teuffel. Er plante zu dem Zeitpunkt, mit seiner Freundin ein halbes Jahr lang die Welt zu bereisen. Die Aussicht auf einen längeren Aufenthalt auf Mauritius kam da gerade recht. So wurde Mauritius zum ersten Stopp und ein kleines Abenteuer konnte beginnen. Weiterlesen

La Veuve Joyeuse

„Lippen schweigen“ auf Mauritius

So erstaunlich es auf den ersten Blick scheinen mag, sie ist tatsächlich eines der beliebtesten Werke der mauritischen Operngeschichte: Franz Lehárs Operette „Die Lustige Witwe“. Im Herbst 2018 kehrt sie zurück nach Mauritius, als die größte Produktion seit Langem: mit über 20 Solistinnen und Solisten, großem Chor und sechs Vorstellungen à 2000 Plätzen.

Bis zur Premiere werden wir Sie hier regelmäßig auf dem Laufenden halten — bleiben Sie am, oder treffender: auf dem Ball, und tanzen Sie mit! Lippen schweigen …

Die wichtigsten Fakten im Überblick

Premiere: 19. Oktober 2018, J&J Auditorium, Phoenix
weitere Spieldaten: 20., 21., 26., 27., 28. Oktober 2018
Regie: Angela Brandt, Gérard Sullivan
Musikalische Leitung: Martin Wettges
Chor: Katrin Caine
mit: Véronique Zuel, Marc Gris, Abel Moosladoo, Katrin Caine, Jean-Michel Ringadoo u.v.a.
special guest: Linzy Bacbotte
Produktion: Opera Mauritius

Allein seit 1914 gab es auf Mauritius fünf verschiedene Neuproduktion von Lehárs Klassiker über die (politischen) Buhlschaften um Gunst und Geld der reichen Witwe. In der 2018 startenden Produktion von Opera Mauritius zeichnet Gérard Sullivan für die Regie verantwortlich, der im letzten Jahr mit seiner Inszenierung von „Sister Act“ einen so großen Erfolg gelandet hatte, dass sie im vergangenen Januar wieder aufgenommen werden musste.
Für die über 20 Solopartien konnten auch diesmal wieder Véronique Zuel, Katrin Caine und Jean-Michel Ringadoo gewonnen werden, die seit Jahren das Gesicht der mauritischen Oper mit prägen. Mit einem Gastauftritt wird aber auch Linzy Bacbotte dabei sein, der wohl derzeit größte Popstar der Insel.

Aber auch Sie können dabei sein!

… und zwar auf verschiedenste Art und Weise!

1) Kommen Sie mit. Begleiten Sie uns zur Premiere Ende Oktober 2018 nach Mauritius!
2) Helfen Sie mit. Jede tatkräfige Hilfe im Verein ist willkommen! Helfen Sie uns bei der Organisation, oder erzählen Sie Ihren Freundinnen und Freunden davon.
3) Oder mit Ihrer Spende. Als Verein haben wir uns vorgenommen, mindestens 10.000 Euro für die Produktion beizusteuern — ein ambitioniertes Ziel, aber in mehr als einem Jahr und mit Ihrer Hilfe ist das schaffbar.

Sprechen Sie uns an!

Flötenübergabe

Neue Flöten für die Musikschule

Die Musikschule in Mangalkhan hat Nachwuchs bekommen: Auf einer Reise nach Mauritius konnten wir über 20 Blockflöten fast aller Größen mitbringen und den Lehrerinnen und Lehrern der Musikschule in Mangalkhan übergeben. Musikunterricht auf der Blockflöte gehörte in „Vent d’un rêve“ zu den ersten Angeboten überhaupt und bis heute beginnen dort fast alle Kinder mit dem recht einfach zu beherrschenden Instrument.
Bislang mussten sie allerdings mit bunten Plastikmodellen Vorlieb nehmen — bessere Instrumente waren einfach zu teuer. Nun ist es einigen Spendern aus dem Rheinischen zu verdanken, namentlich Frau Christa Schorin aus Hennef, dass wir diese hochwertigen Holzinstrumente übergeben konnten. Sie werden sicherlich neue musikalische Möglichkeiten eröffnen und die ohnehin schon große musikalische Begeisterung der Kinder und Jugendlichen weiter beflügeln.
Ganz großen Dank den Spenderinnen und Spendern!

Neben Blockflöten hat der Musikkindergarten in Mangalkhan übrigens derzeit auch großen Bedarf an 4/4-Geigen, Bratschen und auch dem ein oder anderen Kontrabass. Wer ein solches Instrument (in gutem spielfähigen Zustand) erübrigen kann, der melde sich gerne jederzeit in unserer Geschäftsstelle!

Strobl

Der erste Geigenbauer von Mauritius

Roland Strobl ist jemand, der einfach macht. Roland kraxelt auch schon mal den Tourelle du Tamarin (522 m) hinauf, auch wenn es da nur dichtes Dorngebüsch und keine Wege gibt und kaum ein Mauritier jemals oben gewesen ist. Abgesehen von den Bergtouren besteht so ziemlich Rolands ganzes Leben aus Musik. Ohne seine Gitarre geht er sowieso nirgends hin, aber mit ihr kommt er wirklich überall rein und mit jedem ins Gespräch, weshalb ein Großteil der Insel mittlerweile mit Roland per Du ist. Aber eigentlich ist Roland Strobl Geigenbauer und hat zwischen Februar und April in Tag- und Nachtschichten an die dreißig Streichinstrumente in Mauritius generalüberholt. Und vierzig Bögen frisch bezogen. Weiterlesen

Kevin Lindor

Gerda Neudeck-Stipendium an Kevin Lindor

Nach dem Stipendium für Brendon Jacquette steht nun auch fest, an wen der zweite Teil des Gerda-Neudeck-Stipendiums geht: an Kevin Lindor (32) aus Curepipe. Kevin Lindor ist insbesondere dem Musikkindergarten „Traumwind“ und seiner Leiterin Leslie Mervin seit Jahren eng verbunden. Er ist Schüler von Katrin Caine, bei der er ab sofort für ein Jahr kostenlos Gesangsunterricht erhält. Weiterlesen

Véronique Zoël und Schüler

Gerda Neudeck-Stipendium an Brendon Jacquette

Der erste Teil des Gerda Neudeck-Stipendiums geht an den 22-jährigen Tenor Brendon Jacquette. Er ist Schüler der Sopranistin Véronique Zoël, auf deren Empfehlung die Auswahl zurückgeht. Über das Stipendium, das sich auf insgesamt 800 € beläuft, ist sein wöchentlicher Unterricht nun für das komplette Jahr 2017 abgesichert. Weiterlesen

Drei kleine Hexen Show

Premiere: Drei Hexen retten das Licht

Genau zu Halloween traten auf Mauritius Hexen, Kröten, Raben und Drachen auf den Plan: In Katrin Caines Kindermusical Three Little Witches retten drei kleine Hexen ein großes Ei, in dem das Licht der Welt verborgen ist, aus den Fängen des Drachens. Die Meldungen, die uns dazu aus Mauritius erreicht haben, sind übereinstimmend: Es muss eine hinreißende Show gewesen sein, mit vier ausverkauften Auftritten. Als Freunde konnten wir uns substantiell an den Kosten beteiligen. Allen unseren Spendern ganz herzlichen Dank für die Unterstützung! Diejenigen, die 100 Euro oder mehr gespendet haben, erhalten demnächst das Bilderbuch zum Stück inklusive CD — signiert von Katrin Caine und Zeichner Joel Ramdoo. Weiterlesen

Rainbow Voices

Nachwuchsförderung: Katrin Caine im Interview

Katrin Caine unterrichtet und leitet seit fast zehn Jahren den Opernchor und mehrere Kinderchöre auf Mauritius. Zur Zeit erarbeitet sie mit 40 Kindern das selbstgeschriebene Musical Three Little Witches. Im Interview spricht sie über ihre pädagogische Arbeit, über zeichnende Sänger und singende Zeichner – und damit auch darüber, warum das Projekt so unterstützenswert ist. Helfen Sie mit Ihrer Spende den drei kleinen Hexen bei ihrem Weg auf die Bühne und erhalten Sie das signierte Bilderbuch kostenfrei zum Dank! Weiterlesen