Das "Veuve"-Team

Eindrücke von „La Veuve joyeuse“

Die Premiere ist geschafft. Es gab Standing Ovations für den Kulturaustausch zwischen Walzer und Sega, den magischen Kulturkontakt zwischen Deutschen und Mauritiern. Die Aufregung Backstage war groß, genauso wie die Freude. Das Publikum wurde mitgerissen, und die Stimmung war sehr gut. Untypisch für eine Opernvorstellung, aber umso typischer für Segamusik wurde bei einigen Nummern mitgeklatscht. Für alle, die leider nicht dabei sein konnten oder auch nicht zu den weiteren Vorstellungen kommen können, gibt es hier ein paar Eindrücke. Weiterlesen

Tanzen in Paris

50 Jahre Unabhängigkeit: Lasst uns tanzen und „La Veuve joyeuse“ singen!

Franz Lehárs Operette La Veuve joyeuse gehört auf Mauritius seit ihrer Erstaufführung 1914 zum nationalen Kulturerbe. Die Stücke daraus sind allgemein bekannt und werden gern gesungen. Auf den Spuren danach, woher diese Begeisterung für die Operette stammen könnte, befanden wir uns bereits im Blogeintrag „Wie die Operette ‚La Veuve joyeuse‘ mit ihren Melodien Mauritius eroberte“. Die sechste Produktion der Operette auf Mauritius befindet sich bereits in den Startlöchern. Ein aufregendes Jahr steht vor der Tür: Das Land feiert nämlich außerdem seine 50-jährige Unabhängigkeit. Eine neue Veuve ist daher wie geschaffen, um dieses freudige Ereignis auch opernmäßig zu begehen. Weiterlesen

La Veuve joyeuse

Wie die Operette „La Veuve joyeuse“ mit ihren Melodien Mauritius eroberte

Jacques „Cancan-Komponist“ Offenbach in Paris und Johann „Walzerkönig“ Strauss in Wien waren in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die ersten erfolgreichen Operettenkomponisten. Die Strauss’sche Zeit in Wien wird daher auch als „goldene Operettenära“ bezeichnet. Der österreichisch-ungarische Komponist Franz Lehár (1870‒1948) schaffte es jedoch mit seinen Werken und einer neuen, spätromantisch geprägten Orchesterklangsprache dort anzuknüpfen und konnte damit Anfang des 20. Jahrhunderts eine „silberne Operettenära“ einläuten. Wurde die Melodik von Strauss als „zündend“ wahrgenommen, so gab es für Lehár nun das Attribut „prickelnd“. Weiterlesen

Orpheus und Eurydike

Orpheus auf Mauritius: Produktionsnotizen

Seit einer guten halben Woche laufen die Vorstellungen von Offenbachs Operette Orpheus in der Unterwelt. Die Mauritier lieben Operette, seit jeher, und so kommt es nicht von ungefähr, dass Orpheus das meistgespielte Stück in der Operngeschichte des Landes ist.
Für die Regisseurin Ludivine Petit war es ein beachtliches Stück Arbeit, das Werk auf die Bühne zu bringen, so kleinteilig ist es gebaut, so genau müssen die schnellen Dialoge und Pointen gesetzt werden, so viel muss erfunden und entwickelt werden, um dem Anspielungs- und Situationsreichtum der Partitur gerecht zu werden.
Dass sie es mit Bravour gemeistert hat, beweisen die sich überschlagenden Kritiken und das begeisterte Publikum, das bislang noch bei jeder Vorstellung geschlossen stehende Ovationen gespendet hat. Besonders gut kommt die Inszenierung übrigens bei Kindern an, die trotz der zweieinhalb Stunden Dauer vollkommen gefesselt und begeistert sind. Weiterlesen

Ludivine Petit

KÜNSTLER I: Ludivine Petit, Regie

In den kommenden Wochen möchten wir Ihnen all die Künstler vorstellen, die an der Realisierung von „Orpheus“ beteiligt sind.

Die Regisseurin Ludivine Petit und Martin Wettges lernten sich bei einer gemeinsamen Arbeit an der Staatsoper Berlin kennen. Als dann im Jahr 2012 auf Mauritius der Regie-Posten für die Inszenierung der „Traviata“ zu besetzen war, ließ Petit sich nicht zweimal bitten. Heuer zeichnet sie nunmehr zum dritten mal in Folge für die mise-en-scène verantwortlich. Weiterlesen