Ile Maurice

Traumhotel und Musikkultur: Gewinnen Sie eine *****Reise nach Mauritius!

Sie lesen regelmäßig unsere Berichte aus Mauritius und träumen sich jedes Mal selbst dorthin? Träumen Sie doch dort! Anlässlich des Gärtnerplatz-Open Airs im September in München verlosen wir gemeinsam mit Air Mauritius, den Beachcomber-Resorts und Hotels und der Mauritius Tourism Promotion Authority (MTPA) sowie dem Reisebüro Islands4More eine einwöchige Reise für zwei Personen nach Mauritius, mit Unterbringung im *****-Hotel Trou aux Biches Beachcomber Golf Resort & Spa, Katamaran-Ausflug, Konzertkarten (sofern im Reisezeitraum verfügbar) sowie einem Besuch in der Musikschule „Traumwind“. Der zweite Preis ist ein Reisegutschein über 100,- € von Islands4More. Der Erlös kommt dem finanziellen Anschub des neuen Projekts „Mauritian Music Academy“ zugute, zu dem Sie hier mehr erfahren. Weiterlesen

Cédric Nayna in der Stage School Hamburg

The Time of His Life: Cédric Naynas Musicalausbildung in Hamburg

Letzten Dezember berichteten wir von Cédric Naynas bevorstehendem Abenteuer. Nun ist er bereits ein knappes halbes Jahr in Hamburg an der Stage School. Dass er es bis dahin geschafft hat, ist eine wahre Leistung. Und dabei hasste er das Singen lange Zeit! Wie das? Alle aus seiner Familie singen, und er hat sich, als eher schüchterner Zeitgenosse, bis er 17 Jahre alt wurde eher davon fern gehalten. Doch zum Glück kam die Gelegenheit: Ein Freund überzeugte ihn, bei einem Chor-Casting mitzusingen. Dem Leiter gefiel Cédrics schöne tiefe Stimme, und so führte eins zum anderen: Unterricht am Conservatoire, Chorist im Opernchor von Katrin Caine, dann Gesangsunterricht bei ihr, Véronique Zuël und Jean-Michel-Ringadoo.

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Jean-Michel Ringadoo in München

Vom Heavy Metal zur Oper: Jean-Michel Ringadoo

Ein Blick reicht, dann wird klar: Jean-Michel Ringadoo ist ein waschechter Mauritier mit kreolischen Wurzeln. Mit seinen langen Haaren, seinem Style und seiner Vorliebe für Motorräder könnte er daneben glatt als Metaller durchgehen. Letztes Jahr sang er jedoch die Rolle des charmanten Liebhabers Camille de Coutançon in der mauritischen Operettenproduktion von Lehárs La Veuve joyeuse. Nun war der Tenor für zwei Monate das erste Mal in Deutschland und gleich Teil eines Opernchores. Seit 2007 singt er solistisch im klassischen Fach. Wie er zu dieser Musik gekommen ist, liegt so fern und doch so nah: Er wurde als 18-Jähriger der Sänger der Heavy Metal-Band „Craze“. Ein bisschen „crazy“ ist das schon, aber eben auch sehr mauritisch-bunt. Welche Entwicklungsschritte lagen dazwischen? Und wie erlebte Jean-Michel seinen Aufenthalt in München? Weiterlesen

Gruppenfoto

Eindrücke von „La Veuve joyeuse“

Die Premiere ist geschafft. Es gab Standing Ovations für den Kulturaustausch zwischen Walzer und Sega, den magischen Kulturkontakt zwischen Deutschen und Mauritiern. Die Aufregung Backstage war groß, genauso wie die Freude. Das Publikum wurde mitgerissen, und die Stimmung war sehr gut. Untypisch für eine Opernvorstellung, aber umso typischer für Segamusik wurde bei einigen Nummern mitgeklatscht. Für alle, die leider nicht dabei sein konnten oder auch nicht zu den weiteren Vorstellungen kommen können, gibt es hier ein paar Eindrücke. Weiterlesen

Kevin in der Oper in Berlin

„I keep dreaming and make others dream“: Kevin Lindors Jahr als unser Stipendiat

Kevin Lindor singt, tanzt, produziert, filmt, unterrichtet, und das alles bereits seit vielen Jahren! Kein Wunder, dass er sich selbst als hyperaktiv bezeichnet. Seine FreundInnen nennen ihn hingegen „Sky“, so als ob er immer ein bisschen mit den Gedanken woanders wäre. Der vielseitig talentierte Tenor erhielt von uns letztes Jahr den zweiten Teil des Gerda Neudeck-Stipendiums. Wie Brendon Jacquette hat auch er ein spannendes Jahr hinter sich. Neben dem Unterricht bei Katrin Caine sang er bei einigen Konzerten mit und besuchte ein paar Monate lang Europa. Der auch im Gespräch sehr gesprächige und aufgeweckte Zeitgenosse hat aber noch viel mehr zu erzählen, zum Beispiel wie es zum Beinamen „Sky“ kam. Weiterlesen

Brendon bei VIBE Moris

Von Chancen und Hoffnungen: Brendon Jacquettes Jahr als unser Stipendiat

Die Geschichte von Brendon Jacquette und der Musik beginnt wie in einem Märchen: Er arbeitet in einem Restaurant als Kellner. Eines Tages dringt sein Gesang aus der Küche hinaus zu einem Gast, der Talent wittert und sofort Paul Olsen, den Leiter von Opera Mauritius, auf ihn aufmerksam macht. Opera Mauritius lädt Brendon daraufhin zum Vorsingen bei Véronique Zuël ein, woraufhin er innerhalb der damals entstehenden Opera Mauritius Academy ihr Schüler wird. Das war erst vor gut drei Jahren und hat Brendons Welt komplett verändert: „Die klassische Musik ist unglaublich und bewegt mich sehr“. Noch im selben Jahr durfte er vor dem Staatspräsidenten Verdis Arie „La donna è mobile“ aus Rigoletto singen – seither seine Lieblingsarie.

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Tanzen in Paris

50 Jahre Unabhängigkeit: Lasst uns tanzen und „La Veuve joyeuse“ singen!

Franz Lehárs Operette La Veuve joyeuse gehört auf Mauritius seit ihrer Erstaufführung 1914 zum nationalen Kulturerbe. Die Stücke daraus sind allgemein bekannt und werden gern gesungen. Auf den Spuren danach, woher diese Begeisterung für die Operette stammen könnte, befanden wir uns bereits im Blogeintrag „Wie die Operette ‚La Veuve joyeuse‘ mit ihren Melodien Mauritius eroberte“. Die sechste Produktion der Operette auf Mauritius befindet sich bereits in den Startlöchern. Ein aufregendes Jahr steht vor der Tür: Das Land feiert nämlich außerdem seine 50-jährige Unabhängigkeit. Eine neue Veuve ist daher wie geschaffen, um dieses freudige Ereignis auch opernmäßig zu begehen. Weiterlesen

Flötenübergabe

Neue Flöten für die Musikschule

Die Musikschule in Mangalkhan hat Nachwuchs bekommen: Auf einer Reise nach Mauritius konnten wir über 20 Blockflöten fast aller Größen mitbringen und den Lehrerinnen und Lehrern der Musikschule in Mangalkhan übergeben. Musikunterricht auf der Blockflöte gehörte in „Vent d’un rêve“ zu den ersten Angeboten überhaupt und bis heute beginnen dort fast alle Kinder mit dem recht einfach zu beherrschenden Instrument.
Bislang mussten sie allerdings mit bunten Plastikmodellen Vorlieb nehmen — bessere Instrumente waren einfach zu teuer. Nun ist es einigen Spendern aus dem Rheinischen zu verdanken, namentlich Frau Christa Schorin aus Hennef, dass wir diese hochwertigen Holzinstrumente übergeben konnten. Sie werden sicherlich neue musikalische Möglichkeiten eröffnen und die ohnehin schon große musikalische Begeisterung der Kinder und Jugendlichen weiter beflügeln.
Ganz großen Dank den Spenderinnen und Spendern!

Neben Blockflöten hat der Musikkindergarten in Mangalkhan übrigens derzeit auch großen Bedarf an 4/4-Geigen, Bratschen und auch dem ein oder anderen Kontrabass. Wer ein solches Instrument (in gutem spielfähigen Zustand) erübrigen kann, der melde sich gerne jederzeit in unserer Geschäftsstelle!

Strobl

Der erste Geigenbauer von Mauritius

Roland Strobl ist jemand, der einfach macht. Roland kraxelt auch schon mal den Tourelle du Tamarin (522 m) hinauf, auch wenn es da nur dichtes Dorngebüsch und keine Wege gibt und kaum ein Mauritier jemals oben gewesen ist. Abgesehen von den Bergtouren besteht so ziemlich Rolands ganzes Leben aus Musik. Ohne seine Gitarre geht er sowieso nirgends hin, aber mit ihr kommt er wirklich überall rein und mit jedem ins Gespräch, weshalb ein Großteil der Insel mittlerweile mit Roland per Du ist. Aber eigentlich ist Roland Strobl Geigenbauer und hat zwischen Februar und April in Tag- und Nachtschichten an die dreißig Streichinstrumente in Mauritius generalüberholt. Und vierzig Bögen frisch bezogen. Weiterlesen

Kevin Lindor

Gerda Neudeck-Stipendium an Kevin Lindor

Nach dem Stipendium für Brendon Jacquette steht nun auch fest, an wen der zweite Teil des Gerda-Neudeck-Stipendiums geht: an Kevin Lindor (32) aus Curepipe. Kevin Lindor ist insbesondere dem Musikkindergarten „Traumwind“ und seiner Leiterin Leslie Mervin seit Jahren eng verbunden. Er ist Schüler von Katrin Caine, bei der er ab sofort für ein Jahr kostenlos Gesangsunterricht erhält. Weiterlesen