Das "Veuve"-Team

Eindrücke von „La Veuve joyeuse“

Die Premiere ist geschafft. Es gab Standing Ovations für den Kulturaustausch zwischen Walzer und Sega, den magischen Kulturkontakt zwischen Deutschen und Mauritiern. Die Aufregung Backstage war groß, genauso wie die Freude. Das Publikum wurde mitgerissen, und die Stimmung war sehr gut. Untypisch für eine Opernvorstellung, aber umso typischer für Segamusik wurde bei einigen Nummern mitgeklatscht. Für alle, die leider nicht dabei sein konnten oder auch nicht zu den weiteren Vorstellungen kommen können, gibt es hier ein paar Eindrücke. Weiterlesen

Witches

Helfen Sie den Hexen!

Welches kleine Kind träumt nicht irgendwann davon, eine zauberhafte gute Fee zu sein? Dumm nur, wenn man ausgerechnet als — Hexe zur Welt gekommen ist … Die drei kleinen Hexen in Katrin Caines gleichnamigem Bühnenmärchen lassen sich davon allerdings nicht abhalten — und tun einfach trotzdem Gutes.
Ende Oktober, rund um Halloween, wird das musikalische Märchen mit dem Kinderchor „Rainbow Voices“ und einigen erwachsenen Gastsolisten mit vier Vorstellungen als aufwändiges Spektakel auf die Bühne gebracht. Die ehrenamtlichen Organisatoren rund um Katrin Caine bitten dafür um unsere Unterstützung, denn die Bühnentechnik, Kostüme und Licht sind zwar günstig, aber nicht umsonst. Wir haben uns vorgenommen, die Produktion mit 3.000,- zu unterstützen — helfen Sie den Hexen! Weiterlesen

Szene aus La Traviata

Mauritius-Film: Premiere in Hamburg

Wie die Oper nach Mauritius zurückkam – fast ein magischer Satz, steckt doch in diesen wenigen Worten so viel Schillerndes, Märchenhaftes und Lebendiges, so viel Happy End und Aufbruch, so viel von dieser einmaligen Synthese aus tropischer Lebens- und musiktheatralischer Phantasiewelt. How Opera Came Back to Mauritius, so heißt auch der 2012 entstandene Dokumentarfilm von Anthony Lew Shun, der nun in Hamburg – endlich – Premiere feierte. Und zwar in würdigem Rahmen: Die Freunde waren der Einladung der Amptwon System Company gefolgt, den Film in deren „Showroom“ zu zeigen – einem der modernsten Vorführräume der Welt. Weiterlesen

Klavierübergabe

Ein Klavier für den Chor

Auch wenn es nicht so aussieht, in dieser Kiste steck viel Musik: ein ganzes Klavier nämlich.
Kaum etwas ist wichtiger für die professionelle Arbeit eines Chores als ein Probenklavier. Umso größer war die Sorge, als Katrin Caine und der mauritische Opernchor im Januar darüber informiert wurden, dass das bisherige Klavier ab sofort nicht mehr zur Verfügung stehen würde. Es war dem Chor bisher leihweise überlassen worden und wurde nun anderweitig benötigt; an eine Anschaffung aus eigener Tasche war leider nicht zu denken.

Die Freunde starteten daraufhin kurzentschlossen eine Spendenaktion, um möglichst schnell ein neues Instrument zu beschaffen — und Dank der ebenso schnellen Reaktion zahlreicher Spender konnte es bereits am vergangenen Wochenende beschafft werden. Allen Unterstützern gilt daher unser ganz herzlicher Dank! Weiterlesen

Orpheus und Eurydike

Orpheus auf Mauritius: Produktionsnotizen

Seit einer guten halben Woche laufen die Vorstellungen von Offenbachs Operette Orpheus in der Unterwelt. Die Mauritier lieben Operette, seit jeher, und so kommt es nicht von ungefähr, dass Orpheus das meistgespielte Stück in der Operngeschichte des Landes ist.
Für die Regisseurin Ludivine Petit war es ein beachtliches Stück Arbeit, das Werk auf die Bühne zu bringen, so kleinteilig ist es gebaut, so genau müssen die schnellen Dialoge und Pointen gesetzt werden, so viel muss erfunden und entwickelt werden, um dem Anspielungs- und Situationsreichtum der Partitur gerecht zu werden.
Dass sie es mit Bravour gemeistert hat, beweisen die sich überschlagenden Kritiken und das begeisterte Publikum, das bislang noch bei jeder Vorstellung geschlossen stehende Ovationen gespendet hat. Besonders gut kommt die Inszenierung übrigens bei Kindern an, die trotz der zweieinhalb Stunden Dauer vollkommen gefesselt und begeistert sind. Weiterlesen

Orchester im SCT

Das Winterthurer Orchester ist da!

Am Montag war es endlich soweit. Die 39 Mitglieder des Jugendsinfonieorchesters des Konservatoriums im Schweizerischen Winterthur kamen auf Mauritius an. Um fünf Uhr morgens wurden die Musiker, ihr Dirigent Simon Wenger sowie zwei Dozenten am Flughafen abgeholt und nachmittags am Strand vom Chor und dem Produktionsteam der Oper begrüßt. Und wie auch sonst haben wieder unzählige Freiwillige mitgeholfen, damit ihr Aufenthalt hier ein voller Erfolg wird. Für alle Jugendlichen des Winterthurer Konservatoriums haben sich Gastfamilien gemeldet, die sich um das Wohlergehen der Schweizer Jugendlichen kümmern und dafür sorgen, dass sie das echte mauritische Leben in sich aufsaugen können. Und natürlich hat sich auch jemand gefunden, der die Ausflüge organisiert hat, damit neben den musikalischen auch kulturelle Eindrücke bleiben – von drei Wochen Aufenthalt in Mauritius. Weiterlesen

Ve Kessen-Soltmann

KÜNSTLER II: Ve Kessen-Soltmann, Kostümbild

Bis zur Premiere stellen wir Ihnen die Künstler vor, die an der Realisierung von „Orpheus“ beteiligt sind.

Sie ist in Tunesien geboren, in Kenia aufgewachsen, hat in Deutschland, Marokko, Ägypten und zuletzt zehn Jahre lang wieder in Kenia gelebt. Gerade ist sie für ein Jahr auf Mauritius – als ihr „Orpheus über den Weg läuft“. Die Modedesignerin Ve Kessen-Soltmann, an vielen Orten auf der Welt zuhause, erobert sich nun auch die Theaterwelt und entwirft das Kostümbild für die diesjährige Produktion. Weiterlesen

Flüge der Künstler

Die Krux mit den Flügen

Die Vorbereitungszeit der Produktion von Orpheus in der Unterwelt fiel in diesem Jahr äußerst kurz aus – Grund war die substantielle Umstrukturierung der Trägerorganisation, die mit der „Indian Ocean Performing Arts Ltd.“ in diesem Frühjahr neu gegründet wurde. Aus demselben Grund sind auch jetzt, einen knappen Monat vor der Premiere, noch nicht alle Flüge der Gastkünstler finanziert.
Flüge nach Mauritius sind naturgemäß nicht ganz billig, und natürlich stellt sich die Frage, ob es nicht auch ohne ginge. Weiterlesen

Ludivine Petit

KÜNSTLER I: Ludivine Petit, Regie

In den kommenden Wochen möchten wir Ihnen all die Künstler vorstellen, die an der Realisierung von „Orpheus“ beteiligt sind.

Die Regisseurin Ludivine Petit und Martin Wettges lernten sich bei einer gemeinsamen Arbeit an der Staatsoper Berlin kennen. Als dann im Jahr 2012 auf Mauritius der Regie-Posten für die Inszenierung der „Traviata“ zu besetzen war, ließ Petit sich nicht zweimal bitten. Heuer zeichnet sie nunmehr zum dritten mal in Folge für die mise-en-scène verantwortlich. Weiterlesen

Ahlgrimms auf der Bühne

Orpheus: Was bisher geschah

In nicht einmal mehr zwei Monaten, am 31. Juli, wird die letzte Aufführung von Orphée aux Enfers über die Bühne gehen – kaum vorstellbar, was bis dahin noch alles klappen muss. Andererseits: Wenn ich auf die vergangenen Wochen zurückblicke, ist es auch erstaunlich, wie vieles in wie kurzer Zeit geschehen und gelungen ist. Weiterlesen